Der Grüne Smoothie

Der Grüne Smoothie – nach Dr. Guth

Grüne Smoothies kann man heute, ohne zu übertreiben, als die Ernährungsinnovation unserer Zeit bezeichnen. Durch ihre Erfindung hat der Mensch auf bisher nicht dagewesene Art und Weise ganz einfachen Zugang zu den essentiellen Nährstoffen aus der Natur bekommen.

Grüne Smoothies sind ein Mix-Getränk aus grünen Blättern, Früchten und Wasser. Die völlig naturbelassene Mischung aus Pflanzengrün und Früchten enthält praktisch alle Mineralstoffe, Spurenelemente, Nahrungsenzyme, Ballaststoffe, Vitamine und sekundären Pflanzenstoffe, die für Wohlbefinden und beste Gesundheit erforderlich sind.

Die revolutionäre Neuheit bei den grünen Smoothies besteht darin, dass vitalstoffreiche grüne Blätter in größeren Mengen püriert in den Körper gelangen und praktisch keine Verdauungsarbeit geleistet werden muss. Es gibt deshalb auch keine Verdauungsprobleme, wie sonst oft bei Rohkost, und trotzdem stehen dem Körper in kurzer Zeit alle Vitalstoffe aufbereitet zur Verfügung.

Der grüne Smoothie ist die ideale Nahrungsergänzung und mehr als das: Er kann ganze Mahlzeiten ersetzen und führt bei regelmäßigem Konsum dazu, dass ungünstige Lebensmittel tendenziell weggelassen und gesunde Lebensmittel vermehrt gegessen werden. Er ist der beste Pausensnack oder das Mittagessen im Büro.

Der Energiespender

Die heutige Welt ist stressgeplagt. Egal, ob Sie in einer Firma arbeiten, selbstständig oder Hausfrau/-mann sind, in allen Bereichen klagt der moderne Mensch über Stress, Überlastung und fehlende Entspannungsmöglichkeiten. Burn – Out ist nicht nur ein Modewort sondern ein Syndrom, das gespenstisch seine Kreise zieht und auch vor den Chefetagen nicht Halt macht. Um in einer solchen Welt bestehen zu können, müssen viele Zugeständnisse gemacht werden, die dem Wohlbefinden und der Gesundheit des Menschen abträglich sind. Besonders betroffen ist dabei der Bereich der Ernährung. „Du bist was du isst“ sagt ein altes Sprichwort. Fastfood in allen Variationen ist alltäglich geworden und auch frische Speisen sind meist aus Zutaten zubereitet, die eigentlich der klaren Vernunft widersprechen. Genmanipulation, katastrophale Tierhaltung, jede Menge Antibiotika und Pestizide als Inhaltsstoffe, Haltbarmachung und ein enormer Preiskampf dominieren die Lebensmittelerzeugung. Zahllose Menschen leiden an Erkrankungen, die durch Nahrungsmittel zumindest mitverursacht wurden. Erschöpfung ist ein weit verbreitetes Phänomen.

In dieser unerfreulichen Lebenswelt wurde vor einigen Jahren von Viktoria Boutenko der grüne Smoothie entdeckt. Schon bald nach seiner „Geburt“ stellte er sich als faszinierende Möglichkeit heraus, die Belastungen des stressgeplagten Alltags durch ein optimales Nahrungsmittel abzumildern und den Energiehaushalt wirksam zu unterstützen. Da der grüne Smoothie hochkonzentriert alle Vitalstoffe bereitstellt, die der Mensch für optimales Funktionieren benötigt, ist er die ideale Nahrungsgrundlage für den modernen Menschen. Der grüne Smoothie spendet Energie in einem energieraubenden Umfeld. Seine Vitalstoffe mildern Stressfaktoren ab, und wecken neue Lebensgeister. Er ist das ideale Getränk für zwischendurch am Arbeitsplatz, insbesondere wenn wenig Zeit für Pausen bleibt.
Energielöcher gehören genauso der Vergangenheit an wie der Heißhunger auf Süßes und lästige Verdauungsbeschwerden.

Dabei enthält der grüne Smoothie keinerlei Chemie, weder Aufputschmittel noch Geschmacksverstärker, ganz zu schweigen von suchterzeugenden Stoffen, die heute vielen Lebensmittel zugesetzt werden. Der grüne Smoothie ist reine Natur, frisch und unpasteurisiert. In Form von Chlorophyll enthält er „flüssiges Sonnenlicht“, das die Zellen regeneriert und zusammen mit all den anderen Vitalstoffen, die uns die Natur in den grünen Blättern schenkt, den Menschen immer wieder stärkt und vor Erkrankungen schützt. All die Stoffe, die Pflanzen produzieren, um sich vor Schädlingsbefall und Umwelteinflüssen zu schützen, sind im grünen Smoothie vorhanden und kommen direkt auch dem Menschen zu Gute. So ist es zu erklären, dass „grüne Smoothie – Trinker“ weniger Krankenstände, mehr Lebensfreude und eine bessere Lebensqualität berichten.

Bei regelmäßigem Genuss machen sich schon nach kurzer Zeit viele positive Effekte bemerkbar und wer auf den Geschmack des grünen Smoothie gekommen ist, will ihn nicht mehr missen. Insbesondere ist er das Nahrungsmittel, das bei Erschöpfungszuständen und drohendem Burnout auf der körperlichen Ebene die Abwärtsspirale stoppt und in der Regenerationsphase wertvolle Hilfe leistet.

Moderne Ernährung sollte Kriterien erfüllen, auf die noch vor nicht allzu langer Zeit kaum Wert gelegt wurde. Damals sollte Nahrung vor allem satt machen und besonders für Gourmets gut schmecken. Heute hat sich dieses Anforderungsprofil wesentlich erweitert: Immer noch soll es gut schmecken. Aber, die Nahrung sollte gesund sein, viele Vitamine und andere lebenswichtige Stoffe enthalten, nicht dick machen, mithelfen, Stress abzubauen, Leistungsfähigkeit und Lebensfreude liefern. Sie soll natürlich sein, möglichst nicht chemisch bearbeitet oder pastuerisiert sein, biologisch produziert werden und in der Herstellung das ökologische Gleichgewicht unserer Erde nicht belasten. Auf diese Anforderungen gibt es jetzt eine einfache Antwort: Grüne Smoothies!

Die Erfindung des grünen Smoothies ist von ihrem Potenzial her mit der Erfindung des Rades vergleichbar. Einfach und genial. Wie das Rad in der Mechanik eine neue Dimension ermöglichte, so tut es der grüne Smoothie im puncto Ernährung und Volksgesundheit. Und das, ohne die Umwelt zu belasten!

Das Besondere am grünen Smoothie ist sein Reichtum an Vitalstoffen. Was verstehen wir darunter? „Vitalstoffe“ ist ein umgangssprachlicher Begriff für alle vom menschlichen Körper benötigten und die Gesundheit fördernden Stoffe, die unser Körper nicht selbst produzieren kann und die wir deshalb mit der Nahrung zu uns nehmen müssen. Vitalstoffe werden oft mit dem von Linus Pauling geprägten Begriff „Mikronährstoffe“ gleichgesetzt. Dazu gehören in erster Linie Spurenelemente, Mineralstoffe, Vitamine, essentielle Fettsäuren und Aminosäuren sowie sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe. Von den Mikronährstoffen werden sogenannte „Makronährstoffe“ unterschieden. Letztere sind die Energielieferanten für den Körper, nämlich Kohlehydrate (Zucker), Proteine (Eiweiße) und Lipide (Fette). Der Einfachheit halber wollen wir diese Definitionen beibehalten. Allerdings möchten wir als besondere Gruppe die sogenannten „Nahrungsenzyme“ hinzufügen, da sie eine sehr zentrale Rolle für dauerhafte Gesundheit spielen und praktisch nur in unveränderten Naturprodukten vorkommen.

Während unsere normale Nahrung reich an Kalorien – also Makronährstoffen – ist, fehlt es häufig an vielen Vitalstoffen. Obwohl beispielsweise die Bedeutung von Vitaminen schon lange bekannt ist, haben Ärzte bis vor kurzem der Ernährung kaum Beachtung geschenkt. Die häufig schlechte und vitalstoffarme Krankenhauskost erinnert noch an diese Haltung. Mittlerweile hat uns die Wissenschaft eines Besseren belehrt. In zahlreichen Studien wurde bewiesen, dass insbesondere der Anteil von grünen Pflanzen in unserer Nahrung viel zu gering ist. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt ausdrücklich, den Anteil tierischer Produkte in unserer Nahrung möglichst gering zu halten und vermehrt Obst und Gemüse zu essen. Pflanzen enthalten praktisch alle Vitalstoffe, die der Mensch braucht. Ein Erwachsener sollte mindestens 650g täglich zu sich nehmen, davon 400g in Form von Gemüse und 250g in Form von Früchten. Die häufigsten „Wohlstandserkrankungen“ wie Herzinfarkt und Krebs könnten dadurch stark reduziert werden. Bekannt ist die Regel „5 am Tag“, also fünf Portionen Obst und Gemüse über den Tag verteilt. Rohkost ist dabei Gekochtem vorzuziehen. Die Praxis zeigt leider, dass dieser Wert noch lange nicht erreicht ist. Meistens beschränkt sich der Obst- und Gemüseverzehr auf einen Beilagensalat und vielleicht ein Stück Obst täglich, wenn überhaupt. Warum wir nach wie vor Obst- und Gemüsemuffel sind, hat viele Gründe. Einer ist sicherlich, dass es nicht leicht ist, große Mengen von Salat zu sich zu nehmen, allein durch den dafür nötigen Kauprozess. Oft fehlt uns die Muße beim Essen und unsere Zähne sind an weiche Speisen gewöhnt, die sich im Mund fast von selbst auflösen. Wenn wir rohe Pflanzen essen, kauen wir sie bei weitem zu wenig, sodass die Verdauung im Magen und Darm überlastet ist und Beschwerden wie Blähungen und Durchfälle auftreten. Um uns das zu ersparen, essen wir wenig Rohes, das Wenige wird ungenügend verdaut und die Nährstoffe gelangen nur zum Teil in unseren Körper.

Mit dem grünen Smoothie haben wir durch das Mixen von Früchten und grünem Blattgemüse jetzt die Möglichkeit, große Mengen von rohen Pflanzen in einer Form zu uns zu nehmen, die schmackhaft und bekömmlich ist. Die Nährstoffe werden rasch und vollständig im Magen-Darmtrakt aufgenommen, gelangen über die Pfortader in die Leber und stehen dort dem Organismus für all die vielfältigen Syntheseprozesse zur Verfügung.

Analysen haben gezeigt, dass ein Mix aus verschiedenen Früchten und grünen Blättern praktisch alle Vitalstoffe enthält, die wir für Gesundheit und Wohlbefinden brauchen.

Im Folgenden finden Sie eine kurze Definition der Vitalstoffgruppen, die Sie mit Ihrem grünen Smoothie zu sich nehmen können.

Enzyme, früher Fermente genannt, sind Wirkstoffe, die bei jeder einzelnen chemischen Reaktion, die in unserem Körper abläuft, als Katalysatoren wirken. Sie schaffen also die Voraussetzungen dafür, dass wir überhaupt reibungslos funktionieren können. Unser Körper ist genetisch so ausgestattet, dass jede Reaktion von speziellen Enzymen gesteuert wird. Seit den bahnbrechenden Forschungen von Dr. Edward Howell (Autor des Buchs Enzyme Nutrition: The Food Enzyme Concept) wissen wir, dass wir diese Enzyme mit der täglichen Nahrung zu uns nehmen müssen. Frisches Obst und Gemüse sind voll von Nahrungsenzymen, die unser Körper direkt aufnehmen kann. Allerdings werden Nahrungsenzyme durch Erhitzen oder chemische Behandlung zerstört. Deshalb ist der Verzehr von roher Vitalkost so wichtig, denn es gibt keine bessere Quelle für Nahrungsenzyme als grüne Smoothies. Zusammen mit all seinen Nährstoffen liefert der grüne Smoothie gleichzeitig die Enzyme für deren Verstoffwechslung mit, sodass die Enzymreserven des Körpers nicht angegriffen werden müssen. Ein besonderer Vorteil ist in diesem Zusammenhang, dass die Zutaten des grünen Smoothies durch den Mixvorgang sehr fein zerkleinert werden. Dadurch sind alle frischen Nahrungsenzyme frei verfügbar und es entstehen nicht die Verdauungsbeschwerden, die viele beim Verzehr von Rohkost haben. Außerdem passiert der flüssige Smoothie sehr rasch den Magen, sodass die Magensäure keine Zeit hat, die Verdauungsenzyme zu deaktivieren. Das ist ebenfalls sehr wichtig, da Verdauungsenzyme zum Großteil aus Proteinen bestehen, die durch ein saures Milieu, wie es im Magen herrscht, zerstört würden.

Im grünen Smoothie-Mix kommt den sogenannten sekundären Pflanzeninhaltsstoffen eine besondere Bedeutung zu. Man geht heute von mindestens 100.000 Einzelsubstanzen aus, die in verschiedene chemische Gruppen eingeteilt werden (z.B. Flavonoide, Carotinoide, Tannine, Lignine, Alkaloide, Phytoalexine, Terpene und viele andere). Sie werden auch als bioaktive Stoffe bezeichnet, da sie teilweise sehr starke chemische Wirkungen entfalten können. Der Pflanze dienen sie in erster Linie als Abwehrstoffe gegen Fressfeinde und Krankheitserreger. Andererseits locken sie als Farb- und Aromastoffe Insekten und Früchtefresser an, die dafür sorgen, dass Pollen und Samen verteilt werden. In der Naturheilkunde sind die sekundären Pflanzenstoffe wegen ihrer starken Heilwirkung von großer Bedeutung. Beispielsweise senken Polyphenole aus dem Granatapfel den Blutdruck, wirken Saponine und Flavonoide aus grünen Blättern entzündungshemmend und verringern Phytosterine aus Äpfeln die Blutfett-Werte. Auch in der natürlichen Krebsvorsorge spielen viele von ihnen eine entscheidende Rolle. Mit dem grünen Smoothie können wir ganz einfach unterschiedliche Zusammensetzungen von heilsamen sekundären Pflanzeninhaltsstoffen zu uns nehmen und uns dadurch vor vielen Erkrankungen schützen.

Vitamine sind essentielle Stoffe, die unser Körper für lebensnotwendige Funktionen benötigt, aber selbst nicht herstellen kann. Viele Vitamine werden im Körper gespeichert, sodass sich ein Mangel oft erst schleichend bemerkbar macht und schwere gesundheitliche Folgen nach sich ziehen kann. Große Teile der Bevölkerung leiden z.B. unter einem Mangel von Vitamin D, C, E oder Folsäure. Alle Vitamine finden wir in teilweise großer Menge im Pflanzengrün. Forschungen zeigen, dass künstlich hergestellte Vitamine, wie sie in den meisten Vitamintabletten enthalten sind, sogar gesundheitsschädlich sein können. Nur gemeinsam mit den anderen in den Pflanzen vorkommenden Mikronährstoffen können Vitamine ihre wichtigen Funktionen entfalten. Das ist ein weiteres, sehr wichtiges Argument für den grünen Smoothie, der ja ausschließlich pflanzliche Zutaten in ihrer natürlichen Gesamtheit enthält! Achten Sie bei der Zubereitung des grünen Smoothie immer darauf, dass sie unterschiedliche Früchte und Blätter verwenden, um möglichst viele Vitamine in ausreichender Menge zur Verfügung zu haben. Bestimmte Vitamine sind in grünen Pflanzen besonders reich vorhanden, beispielsweise Vitamin C oder Folsäure. Durch unser stressreiches Leben ist der Bedarf an Vitamin C enorm gestiegen. Vitamin C senkt signifikant das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall, beugt Krebserkrankungen vor, verhindert grauen Star, senkt den Cholesterinspiegel, schützt vor Magengeschwüren und vieles mehr. Natürliches Vitamin C kann praktisch nicht überdosiert werden, je mehr wir davon zu uns nehmen, umso besser! Besonders reich an Vitamin C sind Wildkräuter wie die Brennnessel, das Scharbockskraut (das früher gegen Skorbut, eine Erkrankung durch einen Mangel an Vitamin C, eingesetzt wurde) oder der Giersch.

Unser Körper braucht für seine Funktion verschiedene Mineralstoffe. Häufig vorkommende Mineralien werden als Mengenelemente (oder Elektrolyte) bezeichnet, seltenere als Spurenelemente. Wir müssen sie mit der Nahrung zu uns nehmen. Im Körper fungieren sie als Aufbau- oder als „Regelstoffe“ (weil sie viele Abläufe in unserem Körper „regeln“). Beispielsweise sind Kalzium, Magnesium und Phosphor unabdingbar für den Knochen- und Zahnaufbau. Als Regelstoffe üben sie in allen Stoffwechselprozessen wichtige Funktionen aus. Etwa bei der Regulierung des Säure-Basen-Haushaltes. Da die meisten Mineralien sehr rasch verbraucht sind, müssen sie schnell nachgeliefert werden. Deshalb sollten wir täglich ausreichend Mineralstoffe und Spurenelemente zu uns nehmen. Das bekannteste Spurenelement ist Eisen. Es ist für die Blutbildung und Sauerstoffversorgung essentiell. Stark verbreitet ist heutzutage ein Mangel an Zink. Er wird vorwiegend durch übermäßigen Stress verursacht und führt zu Übergewicht, Müdigkeit und Depressionen. Zink ist in vielen Lebensmitteln vorhanden, besonders reich an Zink sind Keimlinge von Roggen und Weizen sowie alle Pflanzen, die auf zinkreichen Böden wachsen.

Grüne Smoothies sind eine exzellente Quelle für Mineralstoffe, da grüne Pflanzen generell sehr mineralstoffreich sind. Sehr wichtig ist, dass die Kulturpflanzen (z.B. Salate), die Sie für Ihren grünen Smoothie verwenden, biologisch angebaut sind (am besten nach Demeter-Richtlinien), und Sie die Wildkräuter nur an sauberen, schadstoffarmen Standorten sammeln. Pflanzen nehmen viele Stoffe aus der Umwelt auf. Sie können zwar bestimmte Schadstoffe aus Düngung und Pestizidbehandlung oder sonstige Umweltgifte neutralisieren, aber nicht alle. In den grünen Smoothie gehören nur naturbelassene Pflanzen aus biologischem Anbau oder der freien Natur – und daher selbstverständlich auch keine gentechnisch behandelten!

Immer wieder wird behauptet, dass Milchprodukte und Fleisch viel Kalzium enthalten und deshalb für die Stabilität unserer Knochen unerlässlich sind. Das ist jedoch ein folgenschwerer Irrtum. Durch die Zufuhr von tierischen Eiweißen entstehen im Stoffwechsel große Mengen an Säuren. Dadurch ist der Körper gezwungen, seine Kalzium- und Magnesiumreserven in den Knochen und Zähnen anzugreifen, um die Säuren zu neutralisieren. Die Osteoporose-Gefahr steigt! Menschen, die viel Milchprodukte und tierisches Eiweiß zu sich nehmen, haben wesentlich häufiger Osteoporose und Karies als Menschen, die sich vorwiegend pflanzlich ernähren. Praktisch jede Pflanze enthält Kalzium, besonders reich sind Grünkohl und Brokkoli-Blätter, ideale Zutaten für Ihren grünen Smoothie! Magnesium, ein weiteres wichtiges Element für Knochen und Zähne, ist das Zentralatom in jedem Chlorophyll-Molekül. Chlorophyll gibt Magnesium an den Körper ab und bindet schädliche, im Körper angesammelte Schwermetalle, wodurch deren Ausscheidung gefördert wird. Dies ist eine der biochemischen Grundlagen für die entgiftende Wirkung des grünen Smoothies. Das dritte Element im Bunde für gesunde Knochen ist Phosphor. Er ist nach Kalzium der häufigste Mineralstoff im Körper und ebenfalls in jeder Pflanze vorhanden. Interessant ist, dass im Blattgrün oft wesentlich mehr Mineralstoffe enthalten sind als in der Knolle. Zum Beispiel enthalten die Blätter der roten Rübe doppelt soviel Phosphor wie die Rübe selbst. Generell kann man sagen, dass das Blattgrün einer Pflanze wesentlich nährstoffreicher ist als die Wurzel.

Eiweiß, wissenschaftlich Protein genannt, ist lebensnotwendig. Seine Grundbausteine sind Aminosäuren, von denen der Körper die meisten selbst herstellen kann. Acht Aminosäuren (bei Kindern zehn) kann der Körper jedoch nicht selbst produzieren. Diese werden als essentielle Aminosäuren bezeichnet und sind der Grund, warum wir überhaupt Eiweiß zu uns nehmen müssen. Lange Zeit herrschte die Meinung vor, dass der Mensch für Kraft und Gesundheit viel Eiweiß braucht, insbesondere tierisches Eiweiß. Fleisch, Eier und Milchprodukte wurden als die wichtigsten Quellen für Eiweiß betrachtet. Mittlerweile jedoch hat ein Umdenken stattgefunden und die Wissenschaft weist heutzutage immer deutlicher darauf hin, dass der hohe Anteil an tierischem Eiweiß in unserer Nahrung gesundheitsschädlich ist. Das hat damit zu tun, dass Fleisch und Milchprodukte komplexe Proteine in hochkonzentrierter Form enthalten, die von unserem Verdauungssystem oft nicht vollständig abgebaut werden können und unseren Körper massiv übersäuern. Die Übersäuerung führt zu vielen schädlichen Reaktionen, die langfristig an den meisten Wohlstandserkrankungen wie Übergewicht, Arteriosklerose, Herzinfarkt, Krebs, Osteoporose und Alzheimer ursächlich beteiligt sind.

Es ist heute wissenschaftlich erwiesen, dass der Mensch, auch in der Kindheit, für Wachstum und Gesundheit kein tierisches Eiweiß braucht.

Für eine ausgewogene Ernährung sollte pflanzliches Eiweiß etwa 10 Prozent der Nahrungsenergiemenge darstellen. Das entspricht beim erwachsenen Menschen etwa 50g. Grüne Smoothies stellen eine hervorragende Eiweißquelle dar. Im Unterschied zu Fleisch enthalten grüne Blätter weniger komplexe Proteine, sondern viele einzeln vorkommende Aminosäuren, die der Körper direkt für die Erzeugung seiner eigenen Proteine verwenden kann. Rohes Blattgemüse besteht immer zu einem gewissen Teil aus Eiweiß. Spinat beispielsweise zu 5 Prozent, Kresse zu 8 Prozent. Der Gehalt an essentiellen Aminosäuren ist in verschiedenen Pflanzen unterschiedlich. Manche Wildkräuter sind wahre Goldgruben an essentiellen Aminosäuren.

Einer der Hauptvorteile von Eiweiß aus grünem Blattgemüse gegenüber tierischem Eiweiß besteht darin, dass grüne Blätter den menschlichen Stoffwechsel alkalisieren. Allen Erkrankungen, die durch Übersäuerung in ihrer Entstehung begünstigt werden – wie Allergien, Arteriosklerose, Gallensteine, Magen-Darm-Geschwüre, Osteoporose, Übergewicht und Rheuma – wird mit dem grünen Smoothie wirksam vorgebeugt.

Um den Tagesbedarf an Eiweiß zu decken, sollte ein Liter grüner Smoothie etwa 200 bis 300g grüne Blätter enthalten. Die Angst, zu wenig Eiweiß zu bekommen, ist heute gänzlich unbegründet. Wir leben in einer Eiweißmastgesellschaft und nehmen in der Regel viel zu viele Proteine tierischen Ursprungs zu uns. Um die Relation zu veranschaulichen: Muttermilch enthält weniger als zwei Prozent Eiweiß!

Der menschliche Körper benötigt Fett für eine einwandfreie Funktion. Unser Gehirn besteht z.B. zu 60 Prozent aus Fett und jede Zelle braucht für ihre Arbeit verschiedene Fette. In diesem Punkt hat in jüngster Zeit ein deutliches Umdenken eingesetzt. Wurde noch vor wenigen Jahren fettreiche Nahrung – insbesondere mit einem hohen Cholesterin-Gehalt – pauschal verurteilt, hat man heute den Wert von Fett in der Nahrung wieder entdeckt. Allerdings ist es entscheidend, gesunde Fette zu sich zu nehmen und schädliche Fette zu vermeiden. Mit Ihrem grünen Smoothie nehmen Sie täglich besonders wertvolle Fettsäuren zu sich. Eine moderne Ernährungsempfehlung lautet, dass das in den Körper aufgenommene Fett zu einem Drittel aus gesättigten Fettsäuren (z.B. Kokosöl in naturbelassener Rohkost-Qualität), und zu zwei Dritteln aus ungesättigten Fettsäuren bestehen sollte. Besonders wertvoll sind die mehrfach ungesättigten Omega-3-Fettsäuren (z.B. die Alpha-Linolensäure), wie wir sie in Lein-, Sesam- und Hanfsamen, Spinat, Weinblättern und Lauch finden. Essentiell wichtig sind außerdem Omega-6-Fettsäuren, die in einem ausgewogenen Verhältnis zu den Omega-3-Fettsäuren stehen sollten. Sie sind in fast allen Pflanzenkeimlingen, im Rosenkohl, in der schwarzen Johannisbeere und im Möhrengrün vorhanden. Viele Pflanzen (z.B. Avocados) enthalten beide Formen von ungesättigten Fettsäuren. Nicht essentiell, aber dennoch sehr wertvoll, ist die Omega-9-Fettsäure (Ölsäure), die besonders reich in Oliven vorkommt. Sie wird dafür verantwortlich gemacht, dass Menschen, die viel Oliven und Olivenöl konsumieren, signifikant weniger Herzkreislauferkrankungen haben.

Es ist schon lange bekannt, dass Rohkost – oder besser Vitalkost – nährstoffreicher ist als gekochte Nahrungsmittel. Beim Erhitzen auf über 42 Grad Celsius werden zunächst Eiweiße und bei steigenden Temperaturen Nahrungsenzyme, verschiedene Vitamine und sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe verändert und zerstört. Diesen Vorgang bezeichnet man als Denaturierung. Trotz der enormen Qualitätseinbußen, die durch Erhitzen verursacht werden, ist gekochtes Essen zur weitverbreiteten Ernährungsgrundlage geworden. Das Hauptargument für Kochen lautet, dass gekochte Nahrung besser verdaulich sei. Tatsächlich bekommen viele Menschen nach dem Verzehr von rohem Obst und Gemüse Bauchschmerzen, Blähungen und Durchfall. Das hängt damit zusammen, dass die Zellwände aller Pflanzen aus Zellulose und ähnlichen Verbindungen bestehen, die unser Darm nur schlecht und unvollständig aufschließen kann. Durch die ungenügende Verdauungsleistung kommt es zu Fäulnisprozessen und giftige Gase entstehen. Diese Prozesse können nur vermieden werden, wenn Rohkost bevor sie in den Darm gelangt, in Partikel von weniger als 1 mm Durchmesser zerkleinert und die Zellwände der Pflanzen vollständig aufgebrochen werden. Vorbilder sind pflanzenfressende Tiere, die durch stundenlanges Kauen und Wiederkäuen die nötige Vorverdauung von roher Pflanzenkost erledigen. Der Mensch ist davon abgekommen und schließt die Nahrung lieber durch Erhitzen auf. Physikalisch ist das möglich, führt aber zu einer deutlich minderwertigeren Nahrung. Indem wir grüne Pflanzen zusammen mit Früchten zu einem sämigen Smoothie pürieren, steht uns das ganze Angebot hitzeempfindlicher Nahrungsbestandteile wieder in optimaler Qualität zur Verfügung. „Rohkost“ wird tatsächlich zu „Vitalkost“, da lebendige Bestandteile, wie beispielsweise die Nahrungsenzyme, unverändert in unseren Organismus gelangen und seine Enzymreserven stärken. Je kleiner die durch den Mixvorgang entstehenden Partikel sind, desto leichter können sie vom Dünndarm ins Blut gelangen. Entscheidend ist dabei, dass der Nahrungsbrei nicht lange im Magen verweilt. Bei zu langer Verweildauer kommt es durch die Magensäure zu einer Zerstörung der Nahrungsenzyme, wie es auch bei schlecht gekauter und schnell hinuntergeschlungener Rohkost der Fall ist. Schlecht gekaute Rohkost ist deshalb nur zum Teil effektiv und verursacht leicht Verdauungsbeschwerden. Ein fein pürierter grüner Smoothie verweilt extrem kurz im Magen und führt dem Körper in hoher Konzentration all die nötigen Vitalstoffe zu, die in gekochter Nahrung nicht mehr oder nur noch in geringen Mengen vorhanden sind. Diese Zusammenhänge machen eines deutlich: Der grüne Smoothie ist deshalb ein genialer Ernährungsbaustein, weil der Mixer uns dabei hilft, unsere naturbelassene Nahrung so aufzuschließen, dass wir die lebensnotwendigen Vitalstoffe in bislang unbekanntem Ausmaß aufnehmen können. Und genau das macht den gesundheitlichen Unterschied aus, der den grünen Smoothie zu einer tatsächlichen Ernährungs-Innovation macht!

Grüne Smoothies werden aus hochwertigen Zutaten frisch zubereitet und am besten gleich getrunken. Das Pflanzengrün stellt dann eine Fülle von gesundheitsfördernden Stoffen zur Verfügung. Von wesentlicher Bedeutung ist, dass der Smoothie zu einem Gutteil grüne Blätter enthält. Grüne Blätter haben nachweislich den mit Abstand höchsten und vielfältigsten Vitalstoffgehalt aller Lebensmittel. Vitalstoffe stärken den Körper und halten ihn jung. Die hohe Vitalstoffdichte im grünen Smoothie sorgt auch dafür, dass Sie sich den ganzen Tag wohl und ausgeglichen fühlen. Häufig am Nachmittag auftretende Energielöcher und Müdigkeitsattacken, sind meist durch falsche Ernährungsweisen verursacht. Zuviel und ungünstige Zucker – Eiweißverhältnisse schicken unseren Kreislauf und unseren Gehirnstoffwechsel auf eine Achterbahn von Überzuckerung, Übersäuerung und Zuckermangel durch reaktive Insulin – Spitzenkonzentrationen im Blut. Der grüne Smoothie enthält vorwiegend längerkettige Zukermoleküle, die langsam und regelmäßig dem Stoffwechsel zur Verfügung gestellt und damit die beschriebene Problematik verhindert wird.

Der grüne Smoothie kann täglich in beliebiger Menge getrunken werden. Neben dem immer neuen Geschmackserlebnis trägt er dann wesentlich zu Ihrer optimalen Gesundheit und Ihrem emotionalen Wohlbefinden bei.

Der grüne Smoothie bietet eine Vielzahl gesundheitlicher Vorteile, die in ihrer ganzen Dimension heute noch gar nicht erfasst sind. Aus medizinischer Sicht kann man sagen, dass der grüne Smoothie das Potenzial hat, vielen sogenannten „Wohlstandserkrankungen“ vorzubeugen. Seien es Herzkreislauferkrankungen, Krebs, Demenz oder Übergewicht, überall wirkt der grüne Smoothie durch seine Inhaltsstoffe schützend, in vielen Fällen wird vermutlich das Auftreten derartiger Erkrankungen generell verhindert. Seine besondere Stärke liegt in der Vorbeugung (Prophylaxe). Durch ihn wird die WHO – Forderung nach wesentlich mehr Obst und Gemüse in der Ernährung und Reduktion von Tierprodukten zu mehr als 100% erfüllt.

Wer regelmäßig grüne Smoothies in ausreichender Menge zu sich nimmt – etwa 1 Liter täglich – hat einen starken Schutz vor den gefürchteten Erkrankungen des Herzkreislaufsystems. Der Smoothie schützt die Blutgefäße auf vielfache Weise: Zum Beispiel wird das schlechte Cholesterin (LDL) erniedrigt, und das gute Cholesterin (HDL) vermehrt. Oder, es kommt zum Abbau der sogenannten „AGEes“ (Advanced Glycation Endproducts). Diese entstehen vor allem bei häufigem Fleischkonsum und lagern sich in die Wände der Blutgefäße ein und beeinträchtigen dadurch den Zellstoffwechsel und den Sauerstoffaustausch. Oder, die Blutzuckerregulation wird normalisiert und das Diabetesrisiko reduziert. Oder, die Antioxidantien im Smoothie schützen wirksam die empfindlichen Zellen des Herzmuskels und des Nervensystems vor vorzeitiger Degeneration.

Der grüne Smoothie sollte von seiner „Ideologie“ her immer zu 100% pflanzlich, biologisch und frisch sein. Dadurch kommen seine Vorteile Alt und Jung, Schwangeren, kranken und sehr empfindlichen Menschen gleichermaßen zugute. Gezielte Wildkräuterbeimengungen können das Auftreten von Erkrankungen verhindern oder den Genesungsprozess vieler Erkrankungen beschleunigen.

Der grüne Smoothie ist ein hervorragendes Mittel auf sanfte Art und Weise Gewicht zu reduzieren, da er wenig Kalorien enthält und die Entschlackung des Körpers fördert. Gleichzeitig sorgt seine hohe Vitalstoffdichte dafür, dass die Lust auf ungesunde Dickmacher weniger wird, da der Köper eine Sättigung auf zellulärer Ebene erfährt.

Zahllose sekundäre Pflanzenstoffe und biogene Amine im grünen Smoothie stimulieren das Immunsystem, wodurch wir allgemein gesünder werden und nicht mehr so anfällig für Erkrankungen sind. Ein starkes Immunsystem bedeutet auch hohen Schutz vor Krebserkrankungen. Dieser Schutz wird noch verstärkt durch spezifische Schutzstoffe die bestimmte Pflanzen wie zum Beispiel Kohl oder Heidelbeeren in hoher Konzentration enthalten, und beliebig dem Smoothie beigemengt werden können.

Im grünen Smoothie befinden sich hochkonzentriert antioxidativ wirkende Stoffe. Diese neutralisieren die sogenannten freien Radikalen, die als eine der Hauptursachen für frühes Altern und Erkrankungsentstehung gelten. Der vitalstoffreiche Power-Drink ist daher ein wirkungsvolles Anti-Aging-Mittel.

Schon bald nach Einführung des grünen Smoothies in die tägliche Ernährung zeigt sich ihre positive Wirkung auf das Verdauungssystem. Ballaststoffe, Nahrungsenzyme und Chlorophyll wirken Blähungen entgegen, entgiften und fördern die Ausscheidung von Schadstoffen. Die Stühle sind wohlgeformt und verlieren ihren unangenehmen Geruch.

Der grüne Smoothie enthält weniger langkettige Eiweißverbindungen als Fleischnahrung, gleichzeitig aber oft höherkonzentriert essentielle Aminosäuren. In Verbindung mit hohen Konzentrationen von Kalzium, Phosphor und ungesättigten Fettsäuren stehen damit die wirksamen Stoffe für gesunden Muskelaufbau zur Verfügung und sind eine ideale Grundlage für jedes Fitnesstraining.

Grünpflanzen enthalten Vorstufen von Botenstoffen für das Zentralnervensystem. Diese Botenstoffe stellen die Voraussetzung für mentale und seelische Gesundheit dar. Regelmäßiger Konsum von grünen Smoothies kann die Erlebnis- und Leistungsfähigkeit in diesen Bereichen verbessern und gehört deshalb zur Grundnahrung von Schülern, Studenten und Menschen im Berufsleben.

Im Schlaf tankt der Organismus auf. Durch seine Zusammensetzung reduziert der grüne Smoothie humorale Stressfaktoren im Blut und fördert einen tieferen Schlaf. Spezifisch entspannend wirkende Kräuter wie Baldrian, Melisse oder Johanniskraut können durch ihre Beimengung zum Smoothie die Schlafarchitektur noch weiter verbessern.

Chlorophyll ist der grüne Pflanzenfarbstoff und damit ein wesentlicher Bestandteil des grünen Smoothie. Chlorophyll ist eine Substanz, die in ihrer positiven Wirkung auf lebende Organismen nicht zu übertreffen ist. Erstmals wurde Chlorophyll in den fünfziger Jahren des vorigen Jahrhunderts in Amerika als extrem wirksam bei schlecht heilenden Wunden, als Desinfektionsmittel und idealer Wirkstoff gegen üble Gerüche zum Beispiel bei Problemen mit Darmausgängen (Colostoma) Mund- oder Körpergeruch erkannt. Zahlreiche Produkte, die Chlorophyll enthielten, kamen auf den Markt. Durch den Aufstieg er Antibiotika geriet dieses Wissen wieder mehr in Vergessenheit. Heute, wo die Wissenschaft aufgrund von bedrohlichen Antibiotika – Resistenzen nach neuen Wegen suchen muss, rückt Chlorophyll wieder mehr in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit.

Wissenschaftler am Linus Pauling Institute in Oregon fanden heraus, dass Chlorophyll im Abtöten von Darmkrebszellen zehnmal wirksamer ist als herkömmliche Chemotherapeutika. Besonders bemerkenswert ist, dass selbst große Mengen von Chlorophyll keinerlei schädigende Auswirkungen auf den Menschen haben – ganz im Unterschied zu einer herkömmlichen Chemotherapie, die Schwäche, Übelkeit, Haarausfall etc. verursacht. Die Wissenschaftler konnten außerdem zeigen, dass Chlorophyll in der Lage ist, krebserregende Stoffe, die z.B. im Zigarettenrauch, in gebratenem Fleisch und in Schimmelpilzen vorkommen, wirksam zu neutralisieren. Aus diesen Gründen arbeitet die pharmazeutische Industrie bereits daran, Chlorophyll als Arzneimittel für Chemotherapie einzusetzen.

Chlorophyll hat viele weitere gesundheitsfördernde Eigenschaften, von denen bisher nur einige erforscht sind. Beispielsweise ist es in seiner chemischen Struktur dem menschlichen Blutfarbstoff Hämoglobin sehr ähnlich, mit dem Unterschied, dass es statt Eisen Magnesium enthält. Aus diesem Grund wird Chlorophyll auch als das „Blut“ der Pflanzen bezeichnet, das die Blutbildung beim Menschen unterstützt. Mit Hilfe von Chlorophyll wird der Körper mit Sauerstoff angereichert, was ebenfalls die Krebsgefahr reduziert, denn Krebszellen vermehren sich nur im sauerstoffarmen Zellmilieu. Erwiesen ist auch, dass Chlorophyll als sogenannter natürlicher „Chelatbildner“ giftige Schwermetalle wie Blei oder Quecksilber – ebenfalls Risikofaktoren für Krebs – aus dem Körper entfernen kann. Schon vor Erfindung des grünen Smoothies war bekannt, dass Chlorophyll und sekundäre Pflanzenstoffe in ihrem naturbelassenen Zustand anticarcinogen (vor Krebs schützend) wirken. Damit sie aber ihre schützende Wirkung auch entfalten können, müssen sie in relativ großen Mengen regelmäßig in den Köper aufgenommen werden. Menschen dazu zu bewegen, große Mengen von Obst und Gemüse als Rohkost zu essen, war bisher ein schier unlösbares Problem. Auch große Initiativen wie die Regel „5 am Tag“ der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (fünf Portionen Obst und Gemüse täglich) sind bisher weitgehend erfolglos geblieben. Genau an dieser Stelle beginnt der Siegeszug der grünen Smoothies. Grüne Smoothies enthalten beträchtliche Mengen an rohem Obst und Blattgemüse, schmecken lecker, können leicht zubereitet werden und lassen sich überall hin mitnehmen. Durch die Variation der Zutaten sind dem Geschmackserlebnis keine Grenzen gesetzt und noch dazu sind sie kostengünstig.

Zum Schutz vor Krebs sollte der Smoothie möglichst viel Chlorophyll enthalten. Je dunkelgrüner eine Pflanze ist, desto mehr Chlorophyll enthält sie. Von den Kulturpflanzen sind viele Kohlsorten reich an Chlorophyll, gefolgt von Spinat, Petersilie und Kresse. Besonders viel Chlorophyll enthalten Wildkräuter wie beispielsweise Löwenzahn, Brennnessel, Taubnessel und Wegerich. Sehr chlorophyllreich sind außerdem Spirulina-, Chlorella- oder Afa-Algen. Um in den Genuss von viel Chlorophyll zu kommen, sollte immer wieder darauf geachtet werden, dass der grüne Smoothie zumindest zur Hälfte aus grünem Blattgemüse besteht. (Teile dieses Kapitels sind aus GU Ratgeber Gesundheit: Grüne Smoothies von Dr. Christian Guth und Burkahrd Hickisch übernommen).

Die Zubereitung des grünen Smoothie ist einfach und gleichzeitig sehr komplex.
Insbesondere sollte er so zubereitet werden, dass er die, an ihn gestellten Erwartungen, auch erfüllen kann. Er sollte gut schmecken, abwechslungsreich sein und natürlich die Gesundheit und das Wohlbefinden unterstützen.

Erfahrungsgemäß treten bei der praktischen Umsetzung der Idee „grüner Smoothie“ viele Fragen auf. Wie zum Beispiel welche Gemüse und Obstkombination am besten sind, was noch alles dazu gemixt werden kann, was sich nicht so gut verträgt, welche Wildkräuter geeignet sind, worauf man bei Fructoseintoleranz achten muss, welche Mixer man verwenden sollte, wie es mit der Haltbarkeit aussieht und viele weitere Fragen.

Um Sie darin zu unterstützen, beste Ergebnisse zu erzielen, bieten wir Schulungen für alle Fragen rund um den grünen Smoothie an.

Wir kommen zu Ihnen in die Firma oder auch nachhause und zeigen Ihnen in der Praxis alles, was Sie wissen müssen. Die Schulung wird völlig an Ihre Bedürfnisse angepasst. Egal ob Sie einen kurzen Einführungsworkshop oder eine vertiefende Schulung mit Kräuterwanderung und vertiefte Informationen über die Beimengung von Heilkräutern möchten, richten wir uns völlig nach Ihren Wünschen.

Quellen:

  • Grüne Smoothies GU Gesundheitsratgeber: Die supergesunde Mahlzeit aus dem Mixer. Christian Guth, Burkhard Hickisch. GU – Verlag, München 2012
  • Grüne Smoothies. GU Küchenratgeber. Christian Guth, Burkhard Hickisch, Martina Dobrovicova. GU – Verlag München 2013
  • Grüne Smoothies: Lecker, gesund & und schnell zubereitet. Victoria Boutenko. Hans Nietsch Verlag Emmendingen 2010
  • Green for Life: Grüne Smoothies nach der Boutenko-Methode. Victoria Boutenko. Hans Nietsch Verlag Emmendingen 2009